30 3 / 2014

Thees Uhlmann - Am 07. März

Der 7. März ist schon längst vorbei und übermorgen beginnt sogar schon der April. Endlich Frühling!

Wer eine kleine Auffrischung in Sachen Geschichte braucht, dem kann ich diesen Song nur wärmstens empfehlen! Dazu das coolste Video seit langem!

Lieblingszeile: der WDR hat “Sendung mit der Maus” an diesem Tag begonnen

23 3 / 2014

Damien Rice - Cannonball

Dieses Wochenende wurden an meiner Musikschule ein paar Kurse unter dem Motto “Band Basics Weekend” angeboten. Da ich noch nie in einer Band gespielt habe, wollte ich das unbedingt ausprobieren.

Eigentlich eine coole Idee. Gestern hat das zumindest bei mir aber nicht ganz so gut geklappt. Ich wurde mit anderen Leuten in eine Band gesteckt, die alle eher Rock oder Metal spielen wollten. Da war ich als Pop- und Indiefan leider etwas fehl am Platz. Nach über einer Stunde konnten wir uns dann aber doch auf einen Song einigen. Sweet Child O’ Mine von Guns N’ Roses. Da ich aber nicht so arg begeisert war, den Song in der Originalversion zu singen, haben wir es ein bisschen abgewandelt und als Gesang die Version von Sheryl Crow genommen. Nach ein paar Stunden hat das dann sogar ziemlich gut geklungen ;) die ganze Zeit über wurden wir dabei von den Dozenten unterstützt und gecoacht. Super Sache!

Heute stand dann Vocalcoaching auf dem Programm. Vier Stunden lang haben wir in einer Gruppe von zehn Leuten Tipps und Infos rund ums Thema Singen bekommen. Wer wollte konnte aber auch heute wieder mit anderen zusammen als Band spielen.

Mir hat dieses Wochenende sehr gut gefallen und auch einiges gebracht. Sowas soll es nun öfter an meiner Musikschule geben. Ich freu mich schon drauf :)

17 3 / 2014

Pharrell Williams - Happy

Mein letzter Eintrag ist schon eine kleine Weile her. Momentan hab ich viel um die Ohren und muss aufpassen, dass die Musik nicht zu kurz kommt. Aber was soll’s! I am HAPPY!

Lieblingszeile: clap along if you feel like happiness is the truth

07 3 / 2014

gutemukke:

Ist schon geil, auch wenn ‘s von der Lobbyvereinigung der Musikindustrie kommt.

26 2 / 2014

Agnes Obel - Aventine

Dieser Song ist mein Lieblingslied vom aktuellen Album!

Lieblingszeile: you carried my heart in the night…to marry the wave with the tide

20 2 / 2014

Judith Holofernes - Nichtsnutz

In meiner Teeniezeit (also so vor ca. fünf Jahren?) war ich wohl der größte Wir-sind-Helden-Fan der Welt. Kein Song den ich nicht auswendig mitsingen konnte. Man kann sich also vorstellen wie traurig ich war, als Wir sind Helden 2012 bekannt gaben, dass sie eine Pause einlegen wollen. Und wie glücklich ich jetzt bin, dass Judith Holofernes (Sängerin von Wir sind Helden) nun ein Soloalbum rausbringt. Vom ersten Song (Liebe Teil 2 - Jetzt erst recht) war ich noch etwas enttäuscht. Hörte er sich doch zu sehr nach Elternsein an. Dieser hier sagt mir da schon mehr zu. Bin ich doch auch so oft und gerne ein kleiner fauler Nichtsnutz.

Lieblingszeile: lass niemanden rein und geh nicht raus

11 2 / 2014

Was tut man als Fan nicht alles, um seine Lieblingsband live zu sehen?! In meinem Fall war das eine Reise nach Wien. Dort spielten nämlich am Sonntag Twenty One Pilots im B72, einer - wie Tyler es nannte - “cozy venue”. Und damit hatte er absolut recht. Noch nie war ich auf so einem kleinen Konzert. Nur eine handvoll Leute passten in den Club, der wirklich zum Bersten voll war. Das Konzert war nämlich ausverkauft. Die Bühne (Klavier und Schlagzeug passten gerade so drauf - was machen Bands mit mehr Instrumenten?!) war umringt von Fans, doch auf der Galerie hatten wir eindeutig die beste Aussicht. Für die Twenty One Pilots Tyler und Josh war es leider nicht ganz so easy. Einen extra Bühnenaufgang gab es nicht. Sie mussten sich also quer durchs Publikum schlagen. Das verkomplizierte sogar die Sache mit der Zugabe ein wenig. Tyler: “It’s going to be funny, because there’s nowhere we can go to.” Das Problem wurde dann aber einfach so gelöst: Tyler und Josh versteckten sich in den hintersten Ecken der Bühne und das Publikum tat eben so, als seien sie nicht mehr da. Hat funktioniert!

Aber jetzt mal ganz von vorne: Twenty One Pilots lieferten ein Konzert ab, als seien sie welche der ganz großen Stars. Das Publikum jubelte als würde dort Madonna oder Justin Timberlake vor ihnen stehen. Auch wenn das Spektakel nur eine knappe Stunde dauerte (bei einem Album plus einem neuen Song war leider nicht mehr drin), fehlte es an nichts. Je nach Song wurden die Outfits gewechselt: Sturmmaske Nr. 1 zu Ode To Sleep, Morgenmantel mit Rosen zu House Of Gold, Sturmmaske Nr. 2 zu Car Radio und Skelettpulli samt Totenkopf-Kapuze zu Migraine. Tyler springt, zuckt, zappelt und tanzt wie verrückt über die Bühne. Josh wippt mit geschlossen Augen verträumt zu seinen Schlagzeugrhythmen. Vor mehreren Songs spielen die beiden kurz den Song Trees an und gehen dann widerum zu einem ganz anderen über, bis sie ihn dann doch komplett als Zugabe spielen. Und natürlich kann das Publikum jedes einzelne Lied von vorne bis hinten mitsingen. Das ging sogar so weit, dass das Publikum bald mit der Band zusammen sang. Manchmal lies Tyler nämlich die Fans ganze Passagen selbst singen, während er weiter auf seinem Klavier klimperte, die Augen schloss und bis über beide Ohren grinste. Verständlich…immerhin haben wir unsere Sache wirklich gut gemacht.

Als dann die letzten Töne der Zugabe ausklangen, zerrte Tyler das Klavier an den Rand der Bühne. Die beiden sprangen drauf, drückten den Menschen vor ihnen zwei Trommeln in die Hand und schlugen synchron darauf ein. Ein paar letzte Paukenschläge bevor sie dann auch schon wieder durchs Publikum hindurch verschwanden.

Location: B72, Wien, Österreich

Merchandise: schwarzes T-Shirt mit Logo

07 2 / 2014

Twenty One Pilots - House Of Gold

Ich verabschiede mich hiermit für ein paar Tage in den Urlaub. Ein langes Wochenende in Wien steht bevor. Mit Konzert der Twenty One Pilots am Sonntag. Ich kann’s schon gar nicht mehr erwarten!

Ich melde mich dann nächste Woche mit einem Konzertbericht  zurück. Bis bald!

Lieblingszeile: I will plan to be a bum, so I just might become someone

04 2 / 2014

Zurzeit findet in Augsburg das Brechtfestival statt, d. h. knapp eineinhalb Wochen lang ist hier einiges an Veranstaltungen geboten. In der langen Brechtnacht am Samstag fanden auch einige Konzerte statt, u. a. kamen Nina Hagen, Alice Francis und Bonaparte nach Augsburg. Letzteres – so wurde mir gesagt – sollte man sich nicht entgehen lassen. Obwohl ich die Band nicht kannte, hab ich einfach mal eingewilligt. Als wir dann vor den Türen des Theaters auf den Einlass warteten, kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass das vielleicht doch keine so gute Idee war. Mir kamen bereits erste Gerüchte von Bierfontänen und anderen Dingen, denen das Publikum nicht entkommen kann, zu Ohren. Ich nahm also meine Jacke sicherheitshalber mal mit…in die zweite Reihe. Warum hatten wir Karten für die zweite Reihe? Ich war das ganze Konzert über angespannt und konnte die Musik kaum genießen. Die wäre allerdings auch unter anderen Umständen kein Genuss für mich gewesen. Alles hörte sich nur nach wildem Geschrei und Durcheinander an. Als ob die Band in der Garage proben würde und einfach mal auf die Instrumente einhaut. Der Sänger und Gitarrist war ein dürrer Zwerg mit blonden Zotteln. Seine zwei Bandkollegen sahen auch nicht besser aus. Schminke und Glitzer auf der Brust konnten den verlotterten Gesamteindruck nicht retten. All das wurde aber noch von einem Trio bestehend aus einem Mann und zwei Frauen getoppt, die in den absurdesten Kostümen über die Bühne sprangen. Die hätten sogar Lady Gaga Konkurrenz gemacht! Und das will was heißen. Meiner Meinung nach war der Kerl nicht ganz dicht und die zwei Frauen in einem früheren Leben Stripperinnen. Als der Sänger Gitarre und Mikro zur Seite warf und über die Stuhllehnen durchs Publikum sprang oder die Tänzerinnen eine kleine Aerobic-Stunde mit dem Publikum machten, wunderte ich mich schon fast nicht mehr. Die Frau vor mir zuckte immer ganz komisch mit dem Kopf. Ein epileptischer Anfall? Gut möglich. Eigentlich hätte ich auch ganz gern ein Foto von dem wilden Treiben auf der Bühne gemacht. Hab mich dann aber nicht getraut. Nicht dass ich die sonst noch auf mich aufmerksam gemacht hätte. Ja, ich hatte Angst. Wirklich…

29 1 / 2014

Twenty One Pilots - Car Radio

Stellt euch eine Band vor, die nur aus zwei Menschen besteht. Einer spielt Schlagzeug - nennen wir ihn Josh - der andere singt und spielt Klavier - nennen wir ihn Tyler. Schlagzeug und Klavier? Das scheint für viele nicht so recht passen zu wollen. Aber was, wenn ich euch verrate, dass Tyler nicht nur singt, sondern auch rappt? Rap und Klavier?! Ich war zuerst auch etwas skeptisch. Aber ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wunderbar stimmig das Ergebnis klingt. Ach ja: es geht hier übrigens um Twenty One Pilots und deren aktuelles Album Vessel!

Tyler und Josh scheinen sich an keine Regeln halten zu wollen. Sie kombinieren nicht nur Schlagzeug und Klavier mit Rap, sondern singen auch noch von Migränen und gestohlenen Autoradios. In ihren Videos rasieren sie sich die Köpfe oder umwickeln sie mit Klebeband, liegen mit abgetrenntem Unterleib mitten in der Wüste oder tragen Sturmmasken wie Verbrecher. Tyler spielt Ukulele, als ob es nichts Cooleres auf der Welt gäbe. Josh schlägt auf seine Drumms ein, als ob es ihm total egal wäre, dass er dabei ein bisschen verrückt aussieht. Es scheint sie auch nicht zu stören, dass sie oft wie exakte Kopien anderer Musiker klingen. Ode To Sleep hört sich wie die Band Fall Out Boy an. Und wenn Tyler rappt, hat man plötzlich das Gefühl Eminem zu hören. Die Rap-Parts kommen übrigens nicht von ungefähr. Tyler schreibt die Texte in Gedichtform. Und wenn sie mal zu lang sind, fängt er einfach zu rappen an, damit noch alles in den Song passt.

Meine Lieblingslieder des Albums: House Of Gold, Semi-Automatic, Fake You Out, Guns For Hands, Migraine, The Run And Go

25 1 / 2014

Review Modular Festival 2013

Vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass es 2014 definitv kein Modular Festival in Augsburg geben wird. Schuld daran ist die Stadt Augsburg. Sie hat in den letzten fünf Jahren das Modular mit einem großen Geldbetrag unterstützt. Da die Stadt aber sparen muss, ist das 2014 nicht drin. Und ohne diese Unterstützung kann das Festival leider nicht stattfinden. Mich macht das sehr traurig…und auch ziemlich wütend. Als Angestellte bei der Stadt Augsburg weiß ich, wofür alles Geld ausgegeben wird. Zigtausende Euros für eine neue Homepage, über die sich alle Welt das Maul zerreist, weil sie optisch zu politisch orientiert ist. Tausende von Euros werden für ein Mitarbeiterfest ausgegeben. Die Liste von unnötigem Geldverschwenden ist lang. Und von den Angestellten, die eigentlich keiner braucht, will ich gar nicht erst anfangen. Anstatt Geld für sinnlose Dinge auszugeben, sollte man es doch lieber in etwas stecken, dass Augsburg wirklich braucht! Ein Festival für Jung und Alt, das Menschen zusammen bringt und Augsburg auch nach außen hin gut representiert. Schade, dass das die Stadt Augsburg nicht so sieht.

21 1 / 2014

Bastille - Flaws

Es gibt mal wieder ein super tolles, neues Album, das ich euch vorstellen möchte: All This Bad Blood von Bastille! Naja, okay. So ganz neu ist es nicht mehr. Das eigentliche Album Bad Blood erschien schon letztes Jahr am 1. März. Da ich aber immer ganz gern die Special-Version mit vielen Extra-Songs habe, hab ich mir lieber die Deluxe-Version All This Bad Blood mit insgesamt 25 Liedern gekauft. Die erschien erst am 22. November 2013. Da ist nämlich auch der Song Of The Night mit drauf. Und auch meinen neuen Bastille-Lieblingssong Poet hätte ich mit der normalen Version nie gehört.

Was mir an dem Album so gut gefällt, ist, dass es insgesamt schon ziemlich nach Electro-Pop klingt, aber immer wieder mal ein paar Takte oder einzelne Songs wunderbar nach Akustik klingen. Wenn man das so sagen kann…ich meine damit einzelne Stellen, die mit Klavier, Akustik-Gitarre oder Geigen unterlegt sind. Und das Beste und überhaupt wichtigste: Bastille haben ihren ganz eigenen Sound gefunden.

All This Bad Blood hat aber noch viel mehr zu bieten. Zum Beispiel Weight Of Living, Pt. II auf der ersten CD und Weight Of Living, Pt. I auf der zweiten. Im Grunde haben die beiden Songs außer dem Titel und ein paar Textstellen nicht viel gemeinsam. Von den Lyrics und der Melodie gefällt mir aber Part I um einiges besser.

Als ich zum ersten Mal The Draw gehört habe, dachte ich am Anfang ich sei im falschen Film. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zu Beginn hört sich dieser Song an, als hätte man ihn aus einem Twilightfilm geklaut. Trotzdem ist er einer meiner Lieblingssongs geworden.

Aber das Verrückteste am ganzen Album ist wohl Previously On Other People’s Heartache. Ein Song, der eigentlich gar keiner ist. Er ist ein wilder Zusammenschnitt einzelner Lieder des Albums. Manche als Original, andere als Chor- oder Akustikversion. Und alles mit einem leichten Rauschen unterlegt, als würde man durchs Radio zappen.

Leider konnte ich unter den 25 Songs keine weiteren Coverversionen entdecken – bis auf Of The Night natürlich. Schade eigentlich. Das haben Bastille nämlich echt drauf.

 

Lieblingslieder: Poet, These Streets, Icarus, Flaws, Daniel In The Den, Laura Palmer, Weight Of Living, Pt. I, The Draw, What Would You Do

19 1 / 2014

Ed Sheeran - I See Fire

Gestern hab ich es endlich mal geschafft, den Hobbit 2 zu sehen. Der Film war wirklich großartig. Aber noch besser war dieser Song, der im Abspann lief. Wunderschön! Und traurig! Und die Geige! Toll!

Lieblingszeile: if this is to end in fire…then we should all burn together

16 1 / 2014

Es ist zwar noch kein eigener Song, aber ein Anfang. Ich hab mich mal an Agnes Obels Song Riverside versucht. Mein erstes eigenes Cover, dass nun auch im Internet zu finden ist. Es ist noch nicht perfekt…die Qualität der Aufnahme ist nicht gerade die Beste und die ein oder anderen Töne sind leider auch nicht ganz getroffen. Ich würde mich trotzdem freuen, wenn ihr mal reinhört und mir einen Kommentar dalässt. Wie findet ihr es?

Ach ja: bitte oben auf Riverside klicken ;)

14 1 / 2014

Twenty One Pilots - Guns For Hands

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, diese beiden Chaoten bald live zu sehen. Allein ihre Videos anzuschauen macht schon so wahnsinnig viel Spaß. Ich hoffe, live wird’s genauso verrückt!

Nur: kann mir irgendjemand sagen, was “guns for hands” übersetzt heißt?

Lieblingszeile: and you swear to your parents…that it will never happen again…